Java User Group Stuttgart JUGS

JUGS RSS-Feed JUGS XING Gruppe JUGS @ twitter JUGS bei Meetup
iJUG Member Member of java.net
zur Startseite
zur Startseite

JUGS-Veranstaltungen 1997


 
11.12.1997
zurück zum Seitenanfang
Gregor Klaus, Leiter des Geschäftsfelds Service-Konzepte für Informationssysteme bei Sercon, gibt einen Überblick über das Java-Framework San Francisco (ehemals Shareable Frameworks), das ein leistungsfähiges und flexibles Fundament für die Entwicklung von Business-Applikationen darstellt. Alle wichtigen technischen (Datenbankanbindung, Kommunikation, Transaktionen...) und fachlichen (Geschäftsobjektmodelle, Währungs- und Zeitzonen...) Aspekte werden vom Framework bereits vorgehalten. Das Produkt ist zwar noch nicht zu einer befriedigenden Reife gelangt, wird aber dennoch bereits z.B. im länderübergreifenden FISCUS-Projekt eingesetzt.

Kurt Koenen und Stefan Kischel von Progress (Vertrieb bzw. Presales) stellen das Java-Entwicklungswerkzeug Apptivity vor. Mit diesem Tool können sehr schnell verteilte, skalierbare und performante Java-Anwendungen mit Datenbankanbindung erstellt werden. Die durchgängige visuelle Unterstützung des Entwicklungsprozesses zusammen mit der Option, jederzeit direkt in den Soucecode eingreifen zu können, erlaubt eine gleichzeitig komfortable und flexible Implementierung. Allerdings ist Apptivity stark datenbankzentriert und unterstützt kaum einen objektorientierten Ansatz.

Organisatorisches

Ort: Uni Hohenheim, Hörsaal 5
Beginn: 18:30
Anzahl Teilnehmer: ~25
Moderation: M. Leutner

Es werden keine organisatorischen Punkte angesprochen, sondern sofort zu Brezeln, Glühwein und Lebkuchen übergegangen :-)

 

 
13.11.1997
zurück zum Seitenanfang
Jim Constantine, Berater bei Sun Microsystems (International Enterprise Center), referiert über allgemeine Aspekte Internet- bzw. Intranet-basierter Java-Architekturen. Schwerpunkte bilden Ausführungen der Themen Three Tier und Push Technology. Genauer beleuchtet werden außerdem die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von RPC, RMI, CORBA und MOM (Message Oriented Middleware), sowie zukünftige Strategien und Visionen des Java-Erfinders. (Vortrag in Englisch)

Christof Baumgärtner, Berater bei Netscape (World Wide Professional Services), erläutert die Möglichkeiten der LiveConnect-Architektur, die Bestandteil der Netscape-Server und -Browser ist. LiveConnect ermöglicht auf Client-Seite die Kommunikation zwischen JavaScript-Funktionen, Java-Applets und Plugins; serverseitig stehen analoge Mechanismen zur Verfügung (z.B. SSI und Server-Extensions). Kritisch hinterfragt werden in diesem Zusammenhang Sicherheitsmängel, da Java-Applets über LiveConnect direkten Zugriff auf nativen Plugin-Code nehmen können. Abschließend beantwortet Herr Baumgärtner zahlreiche Fragen v.a. zum aktuellen Communicator, der nach eigenen Angaben bereits in der Pure-Java-Version vorliegt.

Organisatorisches

Ort: Uni Hohenheim, Hörsaal 5
Beginn: 18:30
Anzahl Teilnehmer: ~35
Moderation: M. Leutner, F. Gerhardt

Es wird vereinbart, die Einführung eines "JUGS-Stammtisches" als Ergänzung der Vortrags- und Diskussionsabende durch ein erstes Treffen am 27. November im Cafè Heller (Stuttgart Stadtmitte) zu testen.

Die Vereinsgründung ist komplett: Nachdem die JUGS bereits Ende August ins Vereinsregister des Amtsgerichtes Stuttgart eingetragen wurde und sich seither mit dem e.V. "schmücken" kann, ist nun auch die Bescheinigung der Gemeinnützigkeit erfolgt.

Übrigens sind wir nun auch endlich in den beiden wichtigsten Java-User-Group-Verzeichnissen, Sun's Java User Groups Worldwide und IBM's Java Community, vertreten.

 

 
09.10.1997
zurück zum Seitenanfang
Arttu Huhtiniemi, Senior Product Specialist bei Solid Information Technology stellt das Hauptprodukt seiner Firma vor, das relationale Datenbanksystem SOLID Server. Es zeichnet sich durch seine einzigartige Kompaktheit aus (die Minimalkonfiguration paßt auf eine Diskette) und erfüllt gleichzeitig alle Anforderungen, die man an ein modernes Datenbanksystem stellt (SQL 2.0, nested joins, stored procedures...). Seit kurzem ist für den SOLID Server auch ein JDBC-Treiber vom Typ 4 verfügbar (100% Pure Java, inkl. Zertifikat von Sun). (Vortrag in Englisch)

Frank Gerhardt, 1. Vorsitzender der JUGS und als Doktorand (Universität Tübingen) für Mercedes-Benz tätig, gibt einen Überblick über das Java-Strategie-Projekt bei Mercedes-Benz, für das er einige Themenbereiche verantwortlich übernommen hat. Daneben faßt er seine Eindrücke von der STJA in Erfurt und den Daimler-Benz-Technologietagen in Leinfelden-Echterdingen zusammen. (Vortrag in Englisch)

Organisatorisches

Ort: Uni Hohenheim, Hörsaal 5
Beginn: 18:30
Anzahl Teilnehmer: ~20
Moderation: F. Gerhardt

Die ausführliche Diskussion der beim letzten Treffen vorgestellten Ideen muß aus Zeitgründen zurückgestellt werden. Dafür schließt sich an das obligatorische Buffet noch ein Besuch des Cannstatter Volksfestes an.

 

 
11.09.1997
zurück zum Seitenanfang
Dr. Malte Borcherding, Produktmanager für Security-Produkte bei Brokat, erläutert die Identifikations- und Verschlüsselungsmechanismen, die für die Brokat-Homebanking-Lösung eingesetzt werden. Kernstück ist das Brokat-Produkt Xpresso, das den Datenverkehr zwischen Anwender und Bank-Server mit einem per Zufallsgenerator erzeugten 128-Bit-Schlüssel kryptisiert. Für den Schlüsselaustausch wird das RSA-Verfahren verwendet. Zusätzlich wird die Identifikation des Bank-Servers mittels einer digitalen Signatur vorausgesetzt und die gesamte Kommunikation über das SSL-Protokoll abgewickelt.

Siegfried Wagner, Geschäftsführer und Mitbegründer von in integrierte informationssysteme GmbH, zeigt am Beispiel von vier konkreten Projekten typische Aufgabenstellungen, Architekturvarianten und Probleme von Java-basierten Anwendungen auf. Erfahrungen mit Entwicklungsumgebungen und Inkompatibilitäten der Laufzeitumgebungen runden den Praxisbericht ab.

Organisatorisches

Ort: Uni Hohenheim, Hörsaal 5
Beginn: 18:30
Anzahl Teilnehmer: ~20
Moderation: M. Leutner

Es wird bekanntgegeben, daß Professor Wolfgang Dehnhardt und Dr. Börries Ludwig, Mitbegründer der JUGS, als Beisitzer in den Vorstand gewählt wurden.

Anläßlich des Halbjahresjubiläums (gerechnet ab dem ersten JUGS-Treffen) wird eine kurze Zwischenbilanz gezogen, die insgesamt sehr positiv ausfällt. Zur Frage "wie geht's weiter?" werden einige Vorschläge umrissen, die derzeit vom Vorstand diskutiert werden:

  • Die Vorträge bei den Treffen könnten sich aus einem Hauptvortrag (ca. 1 h) und mehreren Kurzvorträgen (ca. 15 min.) zusammensetzen. Letztere sollten aus den eigenen Reihen kommen und Projekterfahrungen, Produktevaluierungen, Konferenzberichte etc. beinhalten.
  • Ein JUGS-Projekt könnte aufgesetzt werden mit dem Ziel, eine Java-Anwendung in einer noch zu diskutierenden Form von Teamwork zu realisieren (Vorbild JUG Frankfurt).
  • Die Vortragsabende in Hohenheim könnten durch ein zweites, ebenfalls monatlich stattfindendes Treffen in einem Stuttgarter Lokal (Stichwort "Stammtisch") ergänzt werden.
 

 
10.07.1997
zurück zum Seitenanfang
Michael Frieß, Berater bei IBM Deutschland, stellt die IBM-Entwicklungsumgebung Visual Age for Java vor. Wesentliche Unterschiede gegenüber anderen IDEs sind die Datenhaltung aller aktuellen Projekte in einer einzigen wohlbekannt), der inkrementelle Image-Datei (im Smalltalk-Umfeld Compiler, der die Änderung von Code sogar während des Programmlaufes gestattet, ein komfortabler GUI-Builder mit voller Unterstützung aller Layout-Manager und visueller Erstellung von eventgesteuerter Programmlogik, mächtige Browser- und Suchfunktionen sowie die Erweiterbarkeit durch Integration von Java-Beans. Darüberhinaus sind zahlreiche Erweiterungen geplant oder bereits verfügbar, die die Anbindung an alle wichtigen Systeme im Unternehmen ermöglichen werden. Abschließend führt Herr Frieß Visual Age for Java auch praktisch vor.

Marcel Pfeifer, Systemberater bei Oracle Deutschland, gibt einen Einblick in die Java-Aktivitäten bei Oracle. Er erläutert die wichtigsten Produkte und Konzepte im Internet/Intranet-Umfeld (u.a. eine Mini-Office-Suite, die komplett in Java realisiert wurde), die Java-Unterstützung beim Anschluß von Oracle-Datenbanken sowie einige Allianzen mit verschiedenen Java-Keyplayern.

Organisatorisches

Ort: Uni Hohenheim, Hörsaal 5
Beginn: 18:30
Anzahl Teilnehmer: ~30
Moderation: M. Leutner

(Wegen der stark vorgerückten Stunde wurde der organisatorische Teil auf ein Minimum beschränkt)

 

 
12.06.1997
zurück zum Seitenanfang
Alex Metzler, Systemberater bei Sun Germany und offizieller "Java-Evangelist" für Süddeutschland, referiert über den aktuellen Stand und die geplanten Neuerungen des Java Development Kits JDK sowie über Suns Java-Roadmaps und neue Technologien. Ferner hält er eine Nachlese zur JavaOne in San Francisco und faßt die Aussagen einiger ausgewählter Vorträge zusammen.

Stefan Balz, Systemberater beim debis Systemhaus, berichtet von der 1. Deutschen Java-Entwicklerkonferenz (3./4. Juni 1997 in Frankfurt).

Organisatorisches

Ort: Uni Hohenheim, Hörsaal 5
Beginn: 18:00
Anzahl Teilnehmer: ~30
Moderation: M. Leutner

Es wird (u.a.) vereinbart,

  • den Beginn der JUGS-Treffen auf 18:30 zu veschieben
  • die Anträge zur Aufnahme in die JUGS in der vom 2. Vorsitzenden vorgeschlagenen Form zu bestätigen; insbesondere soll auf eine Erfassung der Postadresse verzichtet werden
  • bis zum nächsten Treffen die technischen Möglichkeiten und Einschränkungen von Mailing-Listen und News-Gruppen im Hinblick auf die Einrichtung eines Frage- und Info-Forums innerhalb der JUGS zu untersuchen
  • als Standardform der Anrede unter den Mitgliedern das "Du" einzuführen
  • das Treffen im August im Rahmen einer Grill-Party im Freien zu gestalten
 

 
15.05.1997
zurück zum Seitenanfang
Stephan Wolf, geschäftsführender Gesellschafter der Firma Innovative Software GmbH, zeigt nach einer kurzen Vorstellung seiner Firma und ihrer Internet-Produkte das Konzept und die Möglichkeiten der Entwicklungsumgebung OEW for Java V2.0 auf. Er berichtet über technische Details bei der Realisierung der OEW-Funktionalität, über die geplanten Versionen V3.0 und V4.0, über die Zusammenarbeit mit der Firma POET (Java Solution Pack) und führt abschließend die Arbeitsweise von OEW for Java anhand einiger anschaulicher Beispiele praktisch vor.

Dr. Börries Ludwig, Systemberater beim debis Systemhaus, faßt in einem Kurzbericht die wichtigsten Eindrücke von der Konferenz Java One (Anfang Mai in San Francisco) zusammen.

Organisatorisches

Ort: Uni Hohenheim, Hörsaal 5
Beginn: 18:15
Anzahl Teilnehmer: ~30
Moderation: M. Leutner

Den organisatorischen Teil bildet die Gründungsversammlung der JUGS. Ihr Ablauf orientiert sich an den vereinsrechtlichen Vorgaben:

  • Feststellung: Es sind mindestens sieben zukünftige Mitglieder anwesend
  • Als Schriftführer wird (auf Zuruf) Michael Schmidt bestellt
  • Feststellung: Die anwesenden Personen sind mit der Gründung des Vereins einverstanden
  • Der Satzungsentwurf wird vorgelegt, diskutiert, geringfügig modifiziert, verabschiedet und von 24 Gründungsmitgliedern unterschrieben. Damit gilt der Verein als gegründet.
  • Es wird (auf Zuruf) ein dreiköpfiger Wahlausschuß gebildet.
    Den Vorsitz des Wahlausschusses übernimmt Ulrich Schaupp
  • Es werden nacheinander gewählt:
    1. Vorsitzender: Frank Gerhardt
    2. Vorsitzender: Markus Leutner
    Kassenwart: Ulrich Schaupp
 

 
10.04.1997
zurück zum Seitenanfang
Tobias Hummel, Software-Entwickler und Berater bei der Firma danet-is GmbH, stellt ein aktuelles Java-Projekt mit Datenbankanbindung vor und berichtet über Erfahrungen aus verschiedenen Bereichen der Entwicklung.

Gerhard Wanner, Geschäftsführer der Firma Ingenieurbüro Letters GmbH, stellt als objektorientiertes Datenbankmodell das IBL-Produkt POLAR vor. Er erläutert ausführlich alle wichtigen theoretischen und praktischen Aspekte eines solchen Ansatzes und zeigt im Rahmen einer Kurzdemonstration die Arbeitsweise von POLAR auf.

Organisatorisches

Ort: Uni Hohenheim, Hörsaal 5
Beginn: 18:00
Anzahl Teilnehmer: ~30
Moderation: M. Leutner

Es wird (u.a.) vereinbart,

  • bis zum nächsten Treffen einen Satzungsentwurf für die Vereinsgründung zu erarbeiten, der dann diskutiert und verabschiedet werden soll
  • das Sponsoring über zeitlich befristete Firmen-Infos auf der JUGS-Homepage sowie über Beiträge der Referenten, sofern Produkte vorgestellt werden, zu regeln
  • die Namen und eMail-Adressen der Mitglieder auf einer durch Kennung und Paßwort geschützten Web-Seite, die von der JUGS-Homepage aus erreichbar ist, auszutauschen
 

 
13.03.1997
zurück zum Seitenanfang
Stefan Markwitz, 1. Vorsitzender der Java User Group Frankfurt, berichtet über seine Erfahrungen bei der Gründung und dem Aufbau der JUGF. In der anschließenden Diskussion empfiehlt er unter anderem, dem Frankfurter Beispiel zu folgen und einen eigenständigen, gemeinnützigen Verein zu gründen.

Organisatorisches

Ort: Uni Hohenheim, Hörsaal 5
Beginn: 18:00
Anzahl Teilnehmer: 15
Moderation: M. Leutner

Es wird (u.a.) vereinbart,

  • die Regelung "zweiter Donnerstag im Monat" und den Ort vorläufig beizubehalten
  • die JUGS im Rahmen eines neu zu gründenden, unabhängigen Vereins zu führen
  • die Treffen als Vortrags- und Diskussionsabende zu gestalten