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JUGS-Veranstaltungen 1999


 
16.12.1999
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eXtreme Xmas: Weihnachtsfeier mit Thema eXtreme Programming

Volker Wurst (Der Vortrag war ausnahmsweise nur für Mitglieder.)
Volker Wurst beginnt seinen Vortrag mit einer Aufstellung von typischen Problemen von Softwareprojekten. Dabei stellt er Ansätze, die mit einer großen Designphase beginnen, der XP-Metapher der Autofahrens gegenüber, bei der man sein Ziel durch viele kleine Korrekturen erreicht.
Er geht auf die einzelnen Vorgehensweisen von XP ein, die in ihrer Gesamtheit ein wirkungsvolles Instrument zur Softwareentwicklung darstellen. Während des Vortrags ergaben sich interessante Diskusionen, denen man viel Projekterfahrung der Anwesenden anmerkte.
Dabei kristallisierten sich sowohl Rahmenbedingungen heraus, bei denen XP erfolgversprechender als bisherige Vorgehensmodelle ist, als auch Rahmenbedingungen, die gegen XP sprechen.
Foliensatz zum Vortrag im PDF-Format

Ort: Uni Hohenheim, Garbe
Anzahl Teilnehmer: ~25

 

 
11.11.1999
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Schwerpunktthema XML

Martin Bauer von der Software AG stellt den XML-Server Tamino vor.

Gerd Castan überspringt in seinem Vortrag die DTDs ("XML sieht aus wie HTML") um eingehend Zeit für Aspekte zu gewinnen, die nicht in jedem Lehrbuch stehen.
Zur Motivation, XML zu verwenden, gehören die einfache Erlernbarkeit (die Syntax ist immer gleich und sieht ähnlich wie HTML aus) und deutlich verkürzte Entwicklungszeiten durch Verwendung eines textbasierten Formats und von standardisierten austauschbaren und damit schon vorher ausgetesteten Werkzeugen.
Wer sich zur Zeit mit XML beschäftigt und über XML 1.0 hinausgeht, hat ein großes Problem: bei www.w3.org und anderen Organisationen wird fieberhaft an ergänzenden Standards gearbeitet. Für fast jeden benötigt man mehrere Tage um ihn zu verstehen. Und wenn man einmal durch ist, gibt es schon wieder die nächsten Drafts. Gerd Castan hat dies hinter sich und gibt im zweiten Teil eine Übersicht, wo die Reise hingeht. Der Wert dieser Übersicht besteht in der Auswahl der wesentlichen Standards. Zu typischen Aufgaben der elekronischen Dokumentenverarbeitung werden die jeweils passenden XML-Standards assoziiert, um dem Zuhörer eine Handhabe zu geben, einen einzelnen Standard auszuwählen, in den er sich vertiefen will, ohne sich im Gestrüpp der anderen Standards zu verlieren.
Der dritte Teil geht mehr ins Detail und gibt Hinweise zur eleganten Datenmodellierung mit XML und wie man damit leichter wartbare Programme erhält. Immer, wenn eine neue Technologie alte ablöst oder verbreitete Technologien ergänz, ist zu beobachten, wie auch das Wissen und die Erfahrungen mit den bestehenden Technologien weggeworfen wird. Man kann in XML relativ beliebig modellieren: Informationen können als Attribute oder Kindelemente modelliert werden, Referenzen könen implizit durch Hierarchiebeziehungen oder explizit durch ID/IDREF dargestellt werden. Egal, wie man es macht, es ist immer möglich, das Dokument in ein objektorientiertes Programm einzulesen und es in einer relationalen Datenbank abzulegen. Gerd Castan schlägt hier ein Mapping vor, das nicht nur diese Aufgaben vereinfacht, sondern es auch erlaubt, Erfahrungen aus objektorientiertem Design und Datenbanktheorie auf die im Vergleich dazu neue Technologie XML zu übertragen. Zum Abschluß wird durch eine Beispielimplementation (aus dem Notensatzprogramm des Referenten) gezeigt, wie es dieses Mapping erlaubt, die SAX-Interfaces extrem kurz und ohne Wissen über das Modell zu implementieren. Die Klasse eines zu lesenden Elements muß pro einzulesendes Attribut genau eine Zeile zusätzlich implemenieren und auch Referenzen werden mit einer Zeile Coding pro zusätzlichem Referenzattribut gefunden.
(Vortragszeit: 45 Minuten)
Foliensatz zum Vortrag

Ort: Uni Hohenheim, Hörsaal H5
Anzahl Teilnehmer: >50

 

 
02.09.1999
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Mitgliederversammlung 1999

 

 
10.06.1999
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Marion Schlotte berichtet über

Jasmine von CA

Christian Wege berichtet über eine Arbeit zum

"Vergleich der Anwendungsarchitekturen von Smalltalk und Java im Hinblick auf Migration"

Das Thema dieser Arbeit ist ein Vergleich der Applikationsarchitekturen von Smalltalk und Java im Hinblick auf Migration von Smalltalk nach Java.Hintergrund dieser Fragestellung ist der Wunsch, eine bestehende Smalltalk-Applikation nach Java zu migrieren. Damit sich die migrierte Applikation nahtlos in die Zielplattform einfuegt, ist die Uebertragung der Designideen, die hinter einer spezifischen Smalltalk-Implementierung stecken, von besonderer Bedeutung. Die migrierte Applikation soll die Elemente von Java so verwenden, wie es dem Stil von Java entspricht. Dadurch soll die Lesbarkeit und Wartbarkeit nach der Migration erhalten bleiben.Unter der Architektur einer Applikation verstehen wir im Rahmen dieser Untersuchung die Kombination von Mustern auf den verschiedenen Abstraktionsebenen. Jedes Muster traegt als "Mikroarchitektur" zur Architektur einer Applikation bei. Die Gesamtarchitektur einer Applikation ergibt sich aus der Summe der eingesetzten bzw. verwendeten Muster.Die Migration anhand von Mustern hilft, die Applikation in Java so zu implementieren, dass sie dem Stil der Java-Plattform entspricht. Jede Musterimplementierung stellt eine typische Verwendung der Elemente der Plattform dar. Die Migration von Mustern untersucht, welche Elemente auf welche Art in Java verwendet werden, um die gleiche Funktionalitaet wie in Smalltalk zu bieten. Diese Migration kann . Anderungen in der Applikationsarchitektur mit sich bringen. Durch diese Art der Migration erhaelt man eine feur Java typische Applikation mit einer fuer Java typischen Architektur. Die Applikation erscheint nach der Migration nicht als Smalltalk-Programm in Java-Verkleidung, sondern so, als sei sie direkt in Java geschrieben worden.
Der ausführliche Bericht ist zu finden auf Christian Weges Homepage.

Ort: Uni Hohenheim, Hörsaal H5
Anzahl Teilnehmer: ~20

 

 
08.04.1999
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JUGS-Stammtisch im Ketterer

 

 
11.03.1999
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Guido Weischedel , ESM Software GmbH:

Bessere Produkte schneller entwickeln dank Konfigurationsmanagement?

Die ESM hat sich in den letzten Jahren zunehmend auf den Bereich Software-Konfigurations-Management (SKM) spezialisiert. Je größer ein Software-Projekt ist, desto wichtiger ist ein funktionierender SKM-Prozess. Der Vortrag zeigt, wie heute in den Unternehmen SKM betrieben wird, wie ein erprobter SKM-Prozess aussieht (CMII), welche Auswirkungen dieser auf die Team-Mitglieder hat und welche Schritte für die Zukunft noch notwendig sind. Der zweite Schwerpunkt des Vortrags liegt bei der KM-Automatisierung. Dabei werden die verschiedenen Werkzeuge gegenübergestellt und bzgl. ihrer Praxistauglichkeit beleuchtet.

Ort: Uni Hohenheim, Hörsaal H5
Anzahl Teilnehmer: ~25
Organisation und Moderation: Harald Lösing

 

 
11.02.1999
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Frank Gröhler vom Ingenieurbüro Letters berichtet über eine Testsuite, die er für das Persistenz-Framework POLAR entwickelt hat. Zunächst gibt er einen Einblick, welche Forderungen an das Testen allgemein gestellt werden sollten: z.B. ist ein Test nur dann erfolgreich, wenn er Fehler findet. Die Testfälle werden in ein Framework eingebettet und vom Testwerkzeug dynamisch geladen. Dieses Werkzeug bietet umfangreiche Kontrollmöglichkeiten den Ablauf der Tests zu beeinflussen. Die Ergebnisse werden protokolliert. Frank stellt die allgemeine Verwendbarkeit des Werkzeugs heraus.
Foliensatz zum Vortrag & Download Testsuite

Prof. Wolfgang Dehnhardt, Uni Hohenheim, hält den zweiten Vortrag in der Reihe 'Java Inside'. Der Vortrag behandelt die Architektur und die Verwendung von JDBC 1.2. Die spezifischen Datenbanktreiber können auch unter Umgehung des Treibermanagers verwendet werden. Normalerweise erfolgt die Registrierung der Treiber beim Treibermanager zur Ladezeit der Klasse durch einen statischen Konstruktor. Prof. Dehnhardt schließt mit einem kurzen Abriß von JDBC 2.0 und stellt dessen Vorteile heraus.
Foliensatz zum Vortrag.

Ort: Uni Hohenheim, Hörsaal 5
Beginn: 18:30
Anzahl Teilnehmer: ~25
Moderation: M. Leutner, F. Gerhardt