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JUGS-Veranstaltungen 2003


 
11.12.2003JUGS Talklet
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Open Source in Aktion: Das JBoss Projekt

Tobias Frech
Vortragsfolien in PDF (2,4 MB)

Der freie J2EE-Server JBoss hat innerhalb des letzten Jahres viel an Bekanntheit und Akzeptanz hinzugewonnen. Der Vortrag über JBoss ging sowohl auf die am Projekt beteiligten Personen und die Projektorganisation als auch auf die technischen Details des JBoss Servers ein.

Im ersten Teil des Vortrags bildete nach einem kurzen Rückblick auf die bisherige Entwicklung des Projekts der aktuelle Stand einen inhaltlichen Schwerpunkt. In diesem Rahmen wurde z.B. auf das Verhältnis der JBossGroup zum JBoss Projekt und auf die aktuelle JMX-Microkernel-Architektur des Servers eingegangen.

Im zweiten Teil wurde insbesondere der innovative Ansatz vorgestellt, die aspekt-orientierte Programmierung (AOP) in der kommenden Version 4 des JBoss Servers einzuführen. In einem praktischen Beispiel wurde aufgezeigt, wie AOP in JBoss 4 eingesetzt werden kann.

 

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größer Tobias Frech ist überzeugter Open-Sourceler und kann auf inzwischen anderthalb Jahrzehnte IT-Erfahrung zurückblicken.

Zum JBoss Projekt ist er vor 3 Jahren in einem Projekt bei Siemens gekommen, in dem JBoss damals noch in der Version pre2.0 eingesetzt wurde. Seitdem verfolgt er die Entwicklung des freien JBoss Projekts und die kommerziellen Dienstleistungen. Zum JBoss Projekt hat er mit kleineren Patches, der Koordination und Aktualisierung der Dokumentation zu JBoss 2.x und jeder Menge Hilfestellung auf Mailinglisten und in Foren zu JBoss beigetragen. Er ist also ein intimer Kenner des JBoss Umfelds.

 

Ort: Uni Hohenheim, Hörsaal 35
Beginn: 18:30
Anzahl Teilnehmer: ~50

 

 
30.10.2003Special Interest Group Java im Mittelstand
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5. JUGS-SIG Java im Mittelstand Treffen, Wirtschaft zur Garbe

OpenSource Groupware Lösungen in gemischten Windows-/Linux Umgebungen

Referent: Martin Konold (www.erfrakon.de)

Abstract:
OpenSource ist zweifelsfrei erfolgreich im Servereinsatz, wie Statistiken von Netcraft, Oracle oder IBM belegen. Der nächste Schritt für OpenSource ist nunmehr die Eroberung des Büroarbeitsplatzes. Martin Konold, einer der Gründer des KDE Projektes berichtet von OpenSource Desktop Alternativen, wie dem K Desktop Environment, OpenOffice und der Kolab Groupware Lösung. Letztere wurde für das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik entwickelt um eine Groupwarelösung (Email, Kalender, Kontakt- und Aufgabenverwaltung) für gemischte Windows/Linux Umgebungen in der Bundesverwaltung zu bieten.

Herr Konold gab interessante Einblicke, wie Entscheidungen für oder gegen OpenSource-Lösungen motiviert sind. Neben fachlichen Aspekten kamen auch seine unternehmerischen Erfahrungen voll zur Geltung; schließlich ist OpenSource ja nicht gleichbedeutend mit "kein Geld verdienen". Anschauliche Beispiele gaben Anregung, Machbarkeiten richtig einzuschätzen.

 

Ort: Wirtschaft zur Garbe, Stuttgart-Plieningen
Beginn: 18:30
Anzahl Teilnehmer: ~25

 

 
16.10.2003JUGS Talklet
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New Features in J2SE 1.5

Angelika Langer (www.langer.camelot.de)

Bei Interesse können die Unterlagen direkt bei Angelika Langer angefordert werden (www.langer.camelot.de).

The upcoming release 1.5 of the Java Standard Edition (J2SE) will add a number of major and minor new language features and library extensions. The most significant addition to the Java programming language are generic types and methods. The most substantial addition to the Java platform libraries are the new concurrency utilities.

Java Generics
A common misconception regarding generics is its comparison to C++ templates. Many people believe that Java generics are similar to C++ templates, while in fact both features have barely anything in common: C++ templates is a Turing complete language - Java generics is syntactic sugar that elides some casting. Java generics are a pure compile-time feature that is translated to non-generic Java bytecode, for reasons of compatibility with previous versions of Java. In this tutorial, we will take a look into the proposed language feature, how it will help us improve our programs, how it is supposed to be used and where its limitations are.
More specifically, we will discuss the additions made to the language itself (parameterized types and methods as well as covariant return types), changes to the platform libraries (generic collections and extended reflection) and various exciting details of generics such as the properties of type parameters (their bounds and their scope), generic methods and type parameters inference, and the translation of generics into bytecode.

Concurrency Utilities
The Java platform provides basic, low-level primitives for writing concurrent programs, but they are difficult to use properly. Many programs become clearer, shorter, faster, easier to write, and more reliable if higher-level synchronization constructs are used. A comprehensive library of concurrency utilities has been developed for inclusion in the 1.5 release of J2SE. This library, known as the util.concurrent package, contains thread pools, queues, concurrent collections, special-purpose locks, barriers, and related utilities. The addition to the Java platform is substantial and will change the way we will implement concurrent Java applications. This tutorial gives an overview of the new library.

Enums, Autoboxing, etc.
Some smaller additions to the programming language comprise syntax for enumeration types, an enhanced for-loop, static imports, autoboxing, and varargs.

 

Da der Abend natürlich zu kurz war um alle diese Neuerungen ausgiebig beleuchten zu können, gab es diesmal die Möglichkeit, ein Wunschthema interaktiv zu wählen. In einer Umfrage konnte eines der drei oben genannten Themengebiete als Schwerpunkthema des Abends ausgewählt werden. Das Ergebnis:

Welches dieser Themen wünschen Sie sich als Schwerpunkthema beim Vortrags- und Diskussionsabend der JUGS am 16.10.2003?

Java Generics
 49.3%
Concurrency Utilities
 45.07%
Enums, Autoboxing, etc.
 5.63%

Abgegebene Stimmen: 71

 

Ort: Uni Hohenheim, Hörsaal 35
Beginn: 18:30
Anzahl Teilnehmer: ~70

 

 
26.06.2003Special Interest Group Java im Mittelstand
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4. JUGS-SIG Java im Mittelstand Treffen

Vortragsabend zu "Open Source und Java"

Am 26. Juni 2003 startete die Java User Group Stuttgart in Zusammenarbeit mit der Innovationsfabrik und der IHK Heilbronn eine auf den Mittelstand ausgerichtete Veranstaltungsreihe rund um Java und Open Source Technologien.
In Fachvorträgen und Diskussionen werden Ideen und Konzepte vorgestellt, welche die Qualität von Software steigern und gleichzeitig Kosten senken können. Neben technischen Vorträgen werden auch betriebswirtschaftliche Aspekte, insbesondere von Open Source Software, eine gewichtige Rolle spielen.

Programm:

18:30 Begrüßung durch Herr Villinger, IFH
18:45 Vortrag: Open Source am Beispiel Linux (>> OpenSourceLinux.pdf)
19:15 Pause, Möglichkeit zur Diskussion
19:30 Vortrag: Softwareentwicklung mit Open Source Produkten, ein Bericht aus der Praxis (>> EAI.pdf)
20:00 Vortrag: Komponentenbasierte Softwareentwicklung mit dem Open Source Framework Cameleon (>> Cameleon_OpenSource.pdf)
20:30 Imbiss, Möglichkeit zur Diskussion

 

Ort: Innovationsfabrik Heilbronn
Beginn: 18:30
Anzahl Teilnehmer: ~40

 

 
05.06.2003JUGS Talklet
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SVG - Scalable Vector Graphics

Nik Klever

Mit Scalable Vector Graphics, dessen Version 1.0 seit August 2001 standardisiert und mit der Version 1.1 vom Januar 2003 überarbeitet worden ist, existiert eine zweidimensionale Graphikbeschreibungssprache die auf XML aufbaut. SVG erlaubt drei graphische Objekttypen: graphische Vektorformen, Bilder und Text. Diese Objekte können gruppiert, vom Stil her verändert, transformiert und wieder zusammengesetzt werden.

Beliebiger Text kann mit jedem für die Anwendung geeignetem XML Namensraum verknüpft werden, was die Suche und die Erreichbarkeit von SVG Graphiken verbessert. Zusammen mit einigen Definitionen, die aus SMIL, der Synchronized Multimedia Integration Language entlehnt sind als auch der Verwendung von Event Handlern, können SVG Zeichnungen dynamisch und interaktiv sein. Scripting kann daher auf SVG und andere Elemente aus unterschiedlichen XML Namensräumen innerhalb einer einzigen Webseite durchgeführt werden. SVG und SMIL sind daher ein dem proprietären Flash-Format gegenüberstehender offener und insbesondere offen diskutierter Standard mit allen daraus sich ergebenden Vorteilen aber auch Nachteilen.

In dem Vortrag wurde - untermalt mit Beispielen - auf die Grundzüge von SVG eingegangen.

Im Anschluss an den Vortrag war Zeit für eine offene Diskussion.
Teilnehmer mit SVG-Projekterfahrung konnten sich kennenlernen und austauschen.

Folien unter http://xml.fh-augsburg.de/SVG/Hopgood

 

Ort: Uni Hohenheim, Hörsaal H5
Beginn: 18:30
Anzahl Teilnehmer: ~35

 

 
22.05.2003SIG Extreme Programming
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Treffen der eXtreme Programming User Group Stuttgart (XPUGS)

Amplifying the Agile Principles

Referentin: Jutta Eckstein

Dabei ging es darum die agilen Prinzipien auf ihre Tauglichkeit für große Teams zu untersuchen.
Jutta Eckstein (http://www.jeckstein.de) hat gerade ein Buch über dieses Thema geschrieben.

- Weitere Info folgen. -

 

Ort: Wirtschaft zur Garbe, Stuttgart-Plieningen
Beginn: 19:00
Anzahl Teilnehmer: ~50

 

 
17.04.2003Special Interest Group Java im Mittelstand
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3. JUGS-SIG Java im Mittelstand Treffen, Wirtschaft zur Garbe

Das Treffen der SIG Mittelstand stand im Kontext der Anwendungsentwicklung, der Vortrag des Abends war:

Erstellung von JSPs mit dem Oracle JDeveloper und UIX - ein Wizard-orientierter Ansatz

Referent: Dr. Arnd-Christian Kulow, Boorberg-Verlag

Abstract:
Aufgrund der guten Trennung von Darstellungs- und Geschäftslogik sind JSP's eine für den Mittelstand interessante Technologie. Da mittlerweile auch in mittelständischen Firmen Oracle-Datenbanken zum Einsatz kommen sollen Möglichkeiten zum eigenen "Aus-" oder "Umbau" von Oracle Systemen gezeigt werden. Im Mittelpunkt sollen dabei praktische Vorführungen mit dem JDeveloper und dem User Interface XML kurz UIX von Oracle stehen. Der JDeveloper ist eine Entwicklungsumgebung die sich u.a. auch sehr gut für die Erstellung von JSP's eignet, UIX stellt viele sehr interessante Oberflächenkomponenten zur Verfügung.

Der Referent hob hervor, dass er sich die Unabhängigkeit von Oracle bewahrt, indem er nicht alles verwendet, was der JDeveloper bietet. Im Anschluss an den Vortrag wurde intensiv diskutiert, u.a. über diese Abhängigkeit. Oder über Aufwand und Nutzen der Einarbeitung in fremde Komponenten im Verhältnis zum Aufwand, eigene Komponenten zu entwickeln. Wegen der überschaubaren Teilnehmerzahl bot sich die Gelegeheit einer Vorstellungs-Runde, die wir auch nutzten. Dies wirkte sich postiv auf den Erfahrungsaustausch aus: er wurde sehr konkret.
Als logische thematische Folge des Abends wurde die Vorstellung von Frameworks empfunden, u.a. Struts. Hier sind durchaus mehrere kleine Erfahrungsberichte erwünscht. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Teilnehmer in einer Aufgabenstellung wiederfinden.

 

Ort: Wirtschaft zur Garbe, Stuttgart-Plieningen
Beginn: 18:30
Anzahl Teilnehmer: ~16

 

 
27.03.2003Special Interest Group Embedded Java
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8. JUGS-SIG Embedded Java Treffen, Vereinsgaststätte "Hohe Eiche"

Probleme von verteilten Systemen am konkreten Beispiel von mobilen Robotern

Referent: Hagen Stanek (www.stanek.de)

Übersicht:

Der Vortrag war in drei Teile gegliedert. Im erste Teil präsentierte und erläuterte der Vortragende den Zuhörern eine Liste von Problempunkten, die die Erstellung von komplexer Software für mobile Roboter begleitet, anhand von Praxisbeispielen.

Der zweite Teil des Vortrages befasste sich mit der Roblet(R)-Architektur (http://www.genrob.de), wobei das Augenmerk auf der Erfüllung der im ersten Teil präsentierten Liste lag.

Im letzten Teil erfolgte eine Demonstration mit Hilfe der genRob(R)-Implementation der Roblet(R)-Architektur mit einer detaillierten Beschreibung von Programmteilen mit Techniken wie Jini, RMI, Graphics2D, Java3D, JNI, VMII, Serialization u.a.m.

Schlüsselwörter
verteilt, System, mobil, Roboter, Roblet, genRob, Jini, RMI, Graphics2D, Java3D, JNI, VMII, Serialization

 

Ort: Vereinsgaststätte "Hohe Eiche", Stuttgart-Degerloch
Beginn: 18:30
Anzahl Teilnehmer: ~20

 

 
06.03.2003JUGS Talklet
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Rechtliche Aspekte von OpenSource

Rechtsanwalt Dipl.-Phys. Jürgen Siepmann (www.kanzlei-siepmann.de)

Das Thema OpenSource ist in aller Munde. Jeder kennt Programme wie z. Bsp. den Apache-Webserver, den GNU-Compiler oder Linux. Doch kaum einer hat genug Wissen wie es um die rechtlichen Belange im Zusammenhang mit OpenSource aussieht. Thema dieses Abends waren lizenz- und haftungsrechtliche Fragen bei der kommerziellen Nutzung von Freier Software, Software-Patente und natürlich auch allgemeine Fragen zum Umgang mit Freier Software.

 

Ort: Uni Hohenheim, Hörsaal H5
Beginn: 18:30
Anzahl Teilnehmer: ~35

 

 
27.02.2003Special Interest Group Java im Mittelstand
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2. JUGS-SIG Java im Mittelstand Treffen, Wirtschaft zur Garbe

Thema der Veranstaltung: Datenbanken im Mittelstand

Dokumente zu den Vorträgen:
Oracle.ppt
MySQL.pdf
Access.ppt

Entsprechend zur Nachfrage nach Datenbanken im Fragebogen wurde das Thema von verschiedenen Seiten beleuchtet. Neben vielen praktischen Hinweisen war auch Raum für grundsätzliche Erwägungen sowie dem sachlichen Vergleich zu .net. Etliche "wie macht man ..."-Fragen wurden von Tisch zu Tisch beantwortet. 12 weitere Fragebögen zeichneten ein ähnliches Bild wie die vorgehenden, sodass als folgender Themenblock klar Anwendungsentwicklung im Mittelpunkt steht.

 

Hauptvortrag von Dipl.-Inf. Oliver Böhm: MySQL mit MyLinux

MySQL erfreut sich vor allem unter Linux großer Beliebtheit - nicht zu Unrecht. Neben Alternativen zu MySQL (z.B. PostgreSQL) zeigte dieser Vortrag, wie man von Scratch eine Datenbank einrichtet, um dann beispielsweise von Java über JDBC auf eine frisch erstellte Datenbank-Tabelle zuzugreifen.

 

Nebenvortrag von Christoph Müller: Access und ODBC - besser als sein Ruf

Der Vortrag beleuchtete verbreitete Meinungen unter mittelständischen Gesichtspunkten neu, stellte sie dadurch teilweise in ein anderes Licht und untermauerte dies mit Praxis-Erfahrung in technischer und betriebswirtschaftlicher Hinsicht. Durch flexible Datenbank-Anbindung kann mit einfachen Datenbanken über Light-Versionen der skalierbare Einstieg bei Neukunden unerstützt werden, so der Tenor.

 

Ort: Wirtschaft zur Garbe, Stuttgart-Plieningen
Beginn: 18:30
Anzahl Teilnehmer: ~25

 

 
30.01.2003Special Interest Group Embedded Java
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7. JUGS-SIG Embedded Java Treffen, Vereinsgaststätte "Hohe Eiche"

Einführung in die Aspect Orientierte Programmierung (AOP)

Arno Schmidmeier, Sirius Software GmbH

Dokumente zu den Vorträgen:

Übersicht:

Alle nicht trivialen Softwareprojekte leiden heutzutage unter qualitativ schlecht modularisiertem Code. Selbst qualitätsverbessernde Techniken, wie Refactoring können dabei nichts ausrichten, verschlimmern meist sogar die Lage.

Probleme wie z.B. Logging, Synchronisation, Caching, Pooling, Ausnahmenbehandlung lassen sich mit traditionellen Mitteln nicht Kapseln. Dies liegt daran, dass traditionelle objektorientierte Kompositionstechniken eine vollständige Separierung aller während der Softwareentwicklung anfallenden Concerns in geeignete Module nicht erlauben. Dies führt auf Implementierungsebene zu Quelltextfragmenten, die logisch einem Modul zugehörig sind, sich physisch jedoch in einer Vielzahl von Klassen und Funktionen wiederholen.

Dies reduziert unter anderem:

  • die Wiederverwendbarkeit, da die Wiederverwendung von Komponenten durch Randbedingungen eingeschränkt ist,
  • die Produktivität der Entwickler, da diese sich nicht nur auf einen, sondern auf mehrere Concerns gleichzeitig konzentrieren und wiederholende Codefragmente schreiben, anpassen und pflegen müssen.

Des weiteren erhöhen sich die Änderungs- und Pflegekosten von Software, da bestimmte Änderungen nicht mehr zentral möglich sind und der Code unnötig mit redundanten Codefragmenten aufgebläht wurde.

Aspektorientierte Programmierung ist ein relativ neues Programmierparadigma das diese Phänomene eliminiert. Mit AOP wurden in Forschung und Wirtschaft bereits hohe Produktivitätsgewinne bei der Softwareentwicklung realisiert. Laut MIT ist AOP eine der 10 wichtigsten Technologien in den nächsten 10 Jahre.

In diesem Vortrag wurde erläutert wie AOP grundsätzlich funktioniert und wie zum heutigen Zeitpunkt mit Hilfe von AspectJ existierende Java Programme deutlich verbessert oder neue Programme deutlich besser geschrieben werden können. Dazu wurde zuerst anhand einiger kurzer Beispiele aufgezeigt, warum und wo es in Java "hängt". Welche Sprachkonzepte man benötigt, um diese Probleme zu lösen, wie in AspectJ diese Sprachkonzepte zur Verfügung stehen und wie die verbesserten Beispiele aussehen. Dabei wurden die wichtigen AOP Refactorings "Move To Advice" und "Move to ContainerIntroduction" vorgestellt. Abschliessend wurden noch einige Erfahrungen aus den praktischen Einsatz von AOP in kommerziellen Projekten präsentiert.

Person:
Arno Schmidmeier arbeitet als Chief Scientist für die Sirius Software GmbH. Er ist einer der weltweit führenden AOP-Praktiker und regelmässiger Sprecher auf internationalen Konferenzen. Er leitet das weltweit erste AOP Consulting Team.

Ort: Vereinsgaststätte "Hohe Eiche", Stuttgart-Degerloch
Beginn: 18:30
Anzahl Teilnehmer: ~35

 

 
23.01.2003Special Interest Group Java im Mittelstand
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Gründungstreffen JUGS-SIG Java im Mittelstand, Uni Hohenheim

Dokumente zu den Vorträgen:

Das Gründungstreffen wurde unterstützt durch einen Praxisbericht über den Einsatz von Linux, MySQL und anderer Open Source bei der Autobahnpolizeidirektion Stuttgart, vorgetragen durch Gunter Koch. Auch eine Momentaufnahme über den aktuellen Stand von Linux war dabei (Frederik Wystup).

Anschließend war viel Zeit für Gespräche der Teilnehmer untereinander sowie mit den Referenten und weiteren Experten der JUGS. Diese wurde rege genutzt.
Schon da zeigte sich, was auch die Auswertung des Fragebogens offenbart: Es wird Wert darauf gelegt, andere kennenzulernen, die sich mit ähnlichen Aufgabenstellungen befassen.

Auswertung des Fragebogens zur bedarfsgenauen Ausrichtung der SIG Mittelstand: Fragebogenauswertung.html

Ort: Uni Hohenheim, Hörsaal H5
Beginn: 18:30
Anzahl Teilnehmer: ~30

Voraussichtlicher Folgetermin: Do 27.02.03, Thema Datenbanken oder Anwendungsentwicklung

 

 
07.01.2003SIG XML und Java
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Gemeinsames Meeting XML-SIG der JUGS, JUG München und AK XML, München

 

Gerd Castan (JUGS): SAX2 from down under

Wie implementiert man "die andere Seite" der SAX2-API, um ein eigenes Objektmodell direkt in SAX-Events umzuwandeln? Mit kleinen Anwendungsbeispielen zur Motivation und einem Beitrag zu agilen Methoden.

 

Mario Jeckle (XML-Arbeitskreis): XML und Java/Java und XML

Ähnlich wie seinerzeit Java wird auch die Extensible Markup Language (XML) von einer wahrhaften Euphorie begleitet. Auch hier gehen übersteigerte Erwartungen, und die daher allfälligen Enttäuschungen, mit der neuen Technologie einher. Dennoch stellt die gemeinsame Nutzung der plattformunabhängigen Programmiersprache Java und der in selber weise unabhängigen Datenbeschreibungssprache XML eine vielversprechende Kombination dar.

 

Moritz Kersig (JUG München): XML basiertes WEB Publishing

Ein Abstract liegt leider nicht vor.

 

Ansprechpartner XML-SIG JUGS:
Gerd Castan,

Ansprechpartner der JUG München:
Andreas Haug
Tel.: 089-76901-7210
Fax.: 089-76901-9500

Ort: FJA Akademie GmbH, 80687 München