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JUGS-Veranstaltungen 2010


 
01.12.2010JUGS Talklet
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Clojure: Innovation aus dem Jahr 1958 für eine Sprache im Jahr 2010

Referent: Stefan Tilkov, innoQ

 

Abstract

Clojure ist eine innovative, ungemein praktische JVM-Sprache mit Lisp-Wurzeln, die von Grund auf für die Parallelverarbeitung ausgelegt ist und dabei mit vielen bekannten Mustern aus der OO-Welt bricht. Ein besonderes Merkmal ist dabei das klare und einfache grundlegende Design der Sprache. Im Vortrag wird nach einer Einführung in die Konzepte und die Syntax der praktische Nutzen von Clojure demonstriert und insbesondere auch auf die Integrationsfähigkeit in klassische Java-Anwendungen eingegangen.

Anschließend: Ausklang im Gasthaus Hirsch, Epplestr. 27.

 

Über den Referenten

Stefan Tilkov ist Geschäftsführer und Principal Consultant bei der innoQ Deutschland GmbH, Autor von "REST und HTTP", Verfasser diverser Fachartikel, häufiger Sprecher auf Konferenzen und enthusiastischer Anhänger der "Eine neue Programmiersprache pro Jahr"-Philosophie.

 

Ort: Stuttgart-Degerloch, Alte Scheuer
Beginn: 18.30 Uhr

 

 
29.11.2010ObjektForum Stuttgart
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Einsicht und Handeln

Referenten: Leif Frenzel und Andreas Leidig (andrena objects ag)

 

Veranstalter:
Java User Group Stuttgart e.V.
andrena objects ag (www.andrena.de)
   andrena objects ag

 

Abstract

Wie in vielen anderen Branchen hat sich auch in der Softwareentwicklung in den vergangenen Jahren die Einsicht durchgesetzt, dass schnelles Feedback wertvoll ist - umso wertvoller, je detaillierter und fokussierter es ist. Kurze Feedback-Zyklen werden beim täglichen Arbeiten am Code durch mittlerweile etablierte Vorgehensweisen wie Continuous Integration, TDD und Pair Programming unterstützt. Dies trägt durch frühes Erkennen von potentiellen Fehlern zur Kostensenkung bei, steigert Robustheit und Verlässlichkeit der entwickelten Softwaresysteme und fördert den Know How-Transfer in Entwicklungsteams.

Andere Aspekte der Programmierung wie 'sauberer Code' und objektorientiertes Design hingegen bleiben, obwohl vielfach diskutiert und theoretisch gut durchdrungen, in der Praxis häufig auf der Strecke. Software-Werkzeuge in diesem Bereich konzentrieren sich vorzugsweise auf die Aspekte von Analyse und Reporting, weniger auf den unmittelbaren Einsatz beim 'Coding'.

Um Entwickler auch in diesem Bereich noch stärker zu unterstützen, haben wir Plug-Ins für die Eclipse-IDE entwickelt, die unmittelbares Feedback zur Design-Qualität ermöglichen und darauf abgestimmt sind, auf die so entstehenden Einsichten mit direktem Handeln zu reagieren.

In diesem Vortrag demonstrieren wir die Werkzeuge anhand häufiger Anwendungsfälle, erläutern die Hintergründe und geben einen Ausblick auf die geplante Weiterentwicklung.

 

Über die Referenten

Leif Frenzel Leif Frenzel is senior developer and agile coach at andrena. He has extensive experience in the design and implementation of Eclipse-based software (both IDE tooling and RCP applications).
His recent interests include responsible development and clean and sustainable software design.
Andreas Leidig Andreas Leidig is senior software developer, architect, project lead and agile coach at andrena ob jects ag. He is experienced in various aspects of software development. Having started out as Smalltalk developer, his current focus is to support customers' teams and to coach them in agile and XP practices.

 

Ort: Stuttgart-Degerloch, Alte Scheuer
Beginn: 18.30 Uhr

 

 
04.11.2010
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12. Ordentliche Mitgliederversammlung der Java User Group Stuttgart e.V. (JUGS)

Wir durften alle JUGS-Mitglieder herzlich zur jährlich stattfindenden "Ordentlichen Mitgliederversammlung" der Java User Group Stuttgart e.V. einladen.

Nach dem offiziellen Teil (s.u.) gab es in diesem Jahr eine Informations- und Diskussionsveranstaltung zu einigen Veränderungen innerhalb der JUGS und zur Zusammenarbeit mit der iJUG (Interessenverbund der Java User Groups e.V.).

Auch für einen angemessenen kulinarischen Rahmen war natürlich wie immer gesorgt.

Tagesordnung:

  1. Wahl des Schriftführers und des Wahlleiters
  2. Genehmigung der Tagesordnung
  3. Bericht des Vorstands und Entlastung
  4. Wahl des Vorstands
  5. Verschiedenes

Weitere Vorschläge für die Tagesordnung konnten bis 14 Tage vor Versammlungstermin eingereicht werden.

 

Ort: Stuttgart-Degerloch, Alte Scheuer
Beginn: 18.30 Uhr

 

 
02.11.2010SIG Android
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Android Tech Talks
in Kooperation mit der Stuttgarter Google Technology Usergroup

In Vorträgen wurden verschiedene Aspekte des Android OS der "Open Handset Alliance" näher beleuchtet.

Vortragsfolien:

Reviews:

Videos:

 

Ort: Stuttgart, Duale Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart, Standort Technik
Beginn: 18.00 Uhr

 

 
27.09.2010ObjektForum Stuttgart
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Wer nie vom Weg abkommt, bleibt auf der Strecke!

Referentin: Steffi Krause (Go AGiLE!)

» Vortragsfolien

 

Veranstalter:
Java User Group Stuttgart e.V.
andrena objects ag (www.andrena.de)
Moderation: Fahd Al-Fatish, andrena objects ag
   andrena objects ag

 

Abstract

Scrum ist ein Management Rahmenwerk, das mutige Entscheidungen zur Veränderung in Unternehmen wie ein schützender Bodygard begleitet. Mit wenigen aber klaren Regeln, einem simplen Rollenmodell und einem disziplinierten, eingängigen Prozess unterstützt dieses Vorgehen den gesunden Menschenverstand und die Eigenverantwortung der Mitarbeiter.

Natürlich ist jede Form des Projektmanagements dafür gedacht, unterstützende Prozesse bereitzustellen und den Teams zu helfen, verlässlich und erfolgreich Produkte zu bauen bzw. Ziele zu erreichen.

Was ist in Scrum nun der Unterschied, der den Unterschied macht?

Dieser Vortrag enthält einige wesentliche Erklärungsmodelle auf diese Frage und bietet hoffentlich Impulse und Inspiration, kleine Veränderungen in Ihrem Unternehmen auf den Weg zu bringen.

 

Steffi Krause Über die Referentin

Die Seminarleiterin Steffi Krause arbeitet seit 2006 professionell und erfolgreich als Scrum Master, Coach und Trainer für Konzerne, kleine und mittelständische Unternehmen.
Neben ihrer 10- jährigen Erfahrung in verschiedenen Rollen in der IT-Welt, coacht Steffi Krause seit 2008 mittlerweile auch Unternehmen der „analogen" Welt, wo Scrum zunehmend als erfolgreiches Management- Rahmenwerk wahrgenommen wird.
Ihre Schwerpunkte liegen in der operativen Implementierung von Scrum sowie der Teamentwicklung und des Scrum Master- coachings.

 

Ort: Stuttgart-Degerloch, Alte Scheuer
Beginn: 18.30 Uhr

 

 
23.09.2010JUGS Talklet
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Evening with Holly

Referentin: Holly Cummins

Vortragsfolien:
» Java Performance Tuning - not so scary after all
» OSGi and the Enterprise: A match made in a ... box?

 

Abstracts

 

Java Performance Tuning - not so scary after all

No one likes slow applications, but sometimes it's hard to know where to start when trying to fix a performance problem. This talk will cover a range of tools and techniques which can be used to track down and fix performance issues.

Topics covered:

  • Why performance really really matters
  • What's the garbage collector doing? (And why you should care.)
  • But why is the garbage collector doing all that, anyway? How to find out what's in your heap.
  • Are you waiting around on locks?
  • Is your application running the code it should be?
  • Pulling it all together

 

OSGi and the Enterprise: A match made in a ... box?

The Enterprise OSGi specification provides a compelling programming model for creating modular, portable, and dynamic enterprise applications. The Apache Aries project is an open source implementation of this standard. It is designed to complement existing web servers with a new set of pluggable enterprise-level services such as transactions, persistence, service bindings, and dependency injection. The Blueprint container standardizes the popular Spring component model, enabling dependency injection, application component assembly, and allowing beans to be easily swapped in and out for unit testing. Integration with JPA and JNDI standards allow declarative persistence and interoperability with legacy applications. Support for transactions and JMX provide enterprise-level application control.

 

Holly Cummins Über die Referentin

Holly Cummins is a software engineer at IBM's Hursley labs. She contributes to the Apache Aries project and to to the OSGi Applications WebSphere feature pack. She has also developed a number of performance tools, and acquired an unhealthy level of garbage collection knowledge in the process. She has spoken at a variety of industry events including Devoxx, JavaZone, The ServerSide Java Symposium, The Great Indian Developer Summit, and WebSphere User Groups. She has also authored several developerWorks articles. Holly has been with IBM for nine years. Before joining IBM, she completed a doctorate in quantum computation at the University of Oxford.

 

Ort: Stuttgart-Degerloch, Alte Scheuer
Beginn: 18.30 Uhr

 

 
30.06.2010SIG Eclipse
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Eclipse DemoCamp Stuttgart

 

Am 23. Juni 2010 erschien Eclipse 3.6 Helios, und die JUGS veranstaltet aus diesem Anlass eines der weltweit über 30 Eclipse DemoCamps.

http://wiki.eclipse.org/Eclipse_DemoCamps_Helios_2010/Stuttgart

Wie immer waren "Neulinge" und "Neugierige" herzlich willkommen.

Veranstalter: Java User Group Stuttgart e.V.
Moderation: Dr. Frank Gerhardt
(Die Veranstaltung ist kostenfrei)

Gesponsort von itemis AG und Gerhardt Informatics.

 

Ort: Stuttgart-Degerloch, Alte Scheuer
Beginn: 18.30 Uhr

 

 
14.06.2010JUGS Talklet
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Spring Roo

Referent: Nils Schmidt

» Vortragsfolien
» roosoccer_2010-06-14_19.32.25.zip

 

Abstract

Spring Roo ist ein rapid application development tool für Java Entwickler. Mit Roo können vollwertige Java Applikationen in wenigen Minuten erstellt werden. Roo setzt dabei auf etablierte Java Technologien und Standards wie Spring, JPA, Maven und viele weitere. Eine hohe Benutzbarkeit, ein geringer Einarbeitungsaufwand sowie ein performantes Laufzeitverhalten stehen ebenfalls ganz oben auf der Roo Agenda.

Im anstehenden Vortrag werden wir uns Roo etwas genauer ansehen. Neben einer inhaltlichen Einführung werden vor allem ein paar praktische Beispiele im Vordergrund stehen. Ganz im Sinne von Roo werden wir eine vollwertige Web-Applikation in 10 Minuten bauen ohne vorher das Handbuch zu lesen.

 

Über den Referenten

Nils Schmidt hat als Berater im Dienste mehrerer globaler IT-Dienstleister Enterprise Java Anwendungen entworfen und umgesetzt. Seine Schwerpunkte liegen in der leichtgewichtigen Java Entwicklung mit Spring Technologien sowie der technischen Konfiguration und Überwachung von agilen Entwicklungs-Projekten. Derzeit ist er im internationalen Master-Programm "Software Engineering & Management" an der Hochschule Heilbronn eingeschrieben.

 

Ort: Stuttgart-Degerloch, Alte Scheuer
Beginn: 18.30 Uhr

 

 
20.05.2010JUGS Talklet
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Quo Vadis MDSD? - Eine Bestandsaufnahme

Referent: Marcus Munzert

» Vortragsfolien

 

Abstract

Die Nutzung von Modellen in der Softwareentwicklung wird bereits seit vielen Jahren mit diesen Zielen praktiziert:

  • Entwicklungs- und Wartungsaufwand verringern
  • Qualität erhöhen
  • Komplexität handhabbar machen
  • Business und IT verbinden

Die UML wird 1997 von der OMG (Object Management Group) als Standard akzeptiert. Anfangs des 21. Jahrhundert kommt die MDA (Model-Driven Architecture) hinzu. In den letzten Jahren ist eine verstärkte Tendenz zum Einsatz von DSLs (Domain Specific Language) zu erkennen. Gleichzeitig rückt die textuelle Modellierung, beispielsweise mittels Xtext oder Groovy, weiter in den Vordergrund. Und zur Erzeugung von Entwicklungs-Artefakten steht schließlich eine größere Anzahl von Generierungswerkzeugen zur Verfügung. Alternativ können Modelle anstatt für die Generierung auch zur Interpretation genutzt werden.

Solche Informationen sind öffentlich verfügbar und verbreitet. Anderes dagegen ist weitgehend unbekannt:

  • Wie verbreitet ist der produktive Einsatz von MDSD?
  • Welche Modellierungsart wird wie häufig verwendet?
  • Wie häufig wird modelliert ohne zu generieren?
  • Welche Arten von Artefakten werden tatsächlich generiert?
  • Welche Erfahrungen werden gesammelt?
  • Wo wird Verbesserungspotential bei den Werkzeugen gesehen?

In einer vom FZI (Forschungszentrum Informatik Karlsruhe) und der Generative Software GmbH vom 15. März bis 1. Mai 2010 unter http://www.mdsd-umfrage.de durchgeführten neutralen Online-Umfrage wurden Antworten auf diese und weitere Fragen gesucht. Die Umfrage und die Antworten der 298 Teilnehmer werden im Vortrag vorgestellt und diskutiert. Abgerundet wird das Ganze durch eine kurze Wiederholung der MDSD-Grundlagen und die Live-Vorführung von verschiedenen Modellierungsarten/-werkzeugen.

 

Marcus Munzert

Über den Referenten

Marcus Munzert verfügt über 15 Jahre Erfahrung als Software-Architekt, Berater, Entwickler, Projektleiter, Trainer und Qualitätsmanager. Seit zwölf Jahren nutzt er bei seiner Arbeit Java-Technologien. Sein besonderes Interesse gilt der effektiven und effizienten Erstellung von bedienungsfreundlicher Software. Er ist geschäftsführender Gesellschafter der 2007 gegründeten Generative Software GmbH, die auf die Automatisierung und Industrialisierung der Softwareentwicklung spezialisiert ist.

 

Ort: Stuttgart-Degerloch, Alte Scheuer
Beginn: 19.00 Uhr

 

 
03.05.2010ObjektForum Stuttgart
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Anforderungen agil schätzen

Referenten: Fahd Al-Fatish (andrena objects ag) und Florian Eisenberg (andrena objects ag)

 

Veranstalter:
Java User Group Stuttgart e.V.
andrena objects ag (www.andrena.de)
Moderation: Fahd Al-Fatish, andrena objects ag
   andrena objects ag

 

Abstract

Heute werden mehr und mehr Projekte mit agilen Methoden wie Scrum und XP gemanagt und entwickelt. Häufig herrscht das Vorurteil, dass in agilen Projekten nicht oder nur sehr wenig geplant wird. Es ist es im Gegenteil sogar so, dass in diesen Projekten besonders intensiv geplant und gemanagt wird - und das sogar täglich! Dabei werden Instrumente wie Userstories und UseCases, Story-Points und Ideal-Zeit zur Schätzung eingesetzt. Zur Planung werden Sprint-Burndowns, das Product-Backlog und Release-Burndowns verwendet um den aktuellen Fortschritt zu ermitteln und realitätsnahe Vorhersagen über den Projektverlauf zu geben.

In diesem Vortrag erläutern wir Ihnen solche Verfahren und Techniken um Schätzung und Planung zu erstellen. Dabei werden wir neben den Stärken auch die Nachteile und Schwächen solcher Methoden aufzeigen.

 

Über die Referenten

Fahd Al-Fatish Fahd Al-Fatish hat in Deutschland sein Informatik-Studium 1997 abgeschlossen und arbeitete zunächst als Softwareentwickler in Smalltalk und Java. Heute leitet er das Consulting-Geschäftsfeld bei andrena objects ag in Karlsruhe und ist tätig als Coach und Trainer für Scrum und eXtreme Programming in verschiedenen Projekten in Deutschland und Europa.
Fahd Al-Fatish Florian Eisenberg ist seit 4 Jahren in der professionellen Softwareentwicklung tätig. Nach Abschluss seines Studiums der Informatik an der Universität Karlsruhe (TH) 2006 und einem Auslandsaufenthalt ist er seit Anfang 2008 für die andrena objects ag als Softwareentwickler tätig. Er beschäftigt sich vordergründig mit der Entwicklung von Java-Applikationen im Spring- und Java EE-Umfeld, dynamisch typisierten Sprachen und dem Coaching von Teams in agilen Methoden.

 

Ort: Stuttgart-Degerloch, Alte Scheuer
Beginn: 18.30 Uhr

 

 
08.03.2010ObjektForum Stuttgart
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Sprechen Sie Scala?

Referent: Heiko Seeberger, Weigle Wilczek GmbH

 

Veranstalter:
Java User Group Stuttgart e.V.
andrena objects ag (www.andrena.de)
Moderation: Fahd Al-Fatish, andrena objects ag
   andrena objects ag

 

Abstract

Die Programmiersprache Scala ist auf dem Vormarsch und das zurecht: Als Sprache für die Java Virtual Machine ist sie nicht nur einfacher, sondern auch fortschrittlicher als Java. Kaum Glue Code, ein knapper und prägnanter Programmierstil sowie neue Möglichkeiten durch funktionale Programmierung lassen viele Entwickler-Herzen höher schlagen. Aber Scala bietet nicht nur hohe Produktivität, sondern auch Flexibilität, denn die Sprache ist skalierbar und lässt sich auf individuelle Bedürfnisse anpassen. Besonders hervorzuheben ist auch die volle Interoperabilität mit Java, so dass sich Scala bestens in die bestehende Java-Welt integriert.

Interessiert? Dann lassen Sie sich in diesem Vortrag die Highlights dieser zukunftsträchtigen Programmiersprache zeigen.

Heiko Seeberger  

Über den Referenten

Heiko Seeberger ist geschäftsführender Gesellschafter der Weigle Wilczek GmbH und verantwortlich für die technologische Strategie des Unternehmens mit den Schwerpunkten Java, Scala, OSGi, Eclipse RCP und Lift. Zudem ist er aktiver Open Source Committer, Autor zahlreicher Fachartikel und Redner auf einschlägigen Konferenzen.

 

Ort: Stuttgart-Degerloch, Alte Scheuer
Beginn: 18.30 Uhr

 

 
11.02.2010JUGS Talklet
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Continuous Integration mit Hudson
(Noch) fauler werden in 10 einfachen Schritten!

Referent: Dr. Simon Wiest

 

Abstract

» Vortragsfolien

Hand aufs Herz: Gute Software zu entwickeln ist ja schon nervenzehrend genug. Wäre es da nicht schön, einen Butler zu haben, der einem den lästigen Routinekram abnimmt?

Hudson (http://hudson-ci.org) ist ein Java-basierter Continuous-Integration-Server, der in den letzen Monaten rasante Verbreitung gefunden hat. Entwickler und Teamleiter können damit einfach und zuverlässig wichtige Aspekte der Softwareerstellung automatisieren und so mehr Transparenz in IT-Projekte bringen.

Kein Wunder also, dass Firmen wie eBay, Yahoo, Sun Microsystems, Hewlett-Packard, Xerox, JBoss, Goldman Sachs oder die Allianz den Continuous-Integration-Server Hudson zum festen Bestandteil ihrer Werkzeugketten gemacht haben.

Hudson muss den Vergleich mit den "üblichen Verdächtigen" seiner Gattung wie etwa CruiseControl nicht scheuen. Im Gegenteil: In vielen Fällen etabliert sich Hudson sogar als deren Ablösung. Für sein Potenzial spricht auch die Auszeichnung mit dem "Duke's Choice Award" in der Kategorie "Developer Solutions" auf der JavaOne 2008.

Hudson ist kostenlos, Open Source, und wird von einer äußerst rührigen Entwicklergemeinde vorangetrieben. Vor allem aber ist Hudson praxiserprobt.

Hudson bietet insbesondere:

  • Einfache Installation - im Extremfall mit nur einem Klick.
  • Bequeme Konfiguration und Bedienung per Weboberfläche
  • Direkte Unterstützung von Builds auf Basis von Ant, Maven, Shellskripten oder Windows-Batchdateien. Darüberhinaus existieren Plug-Ins für Gant, Groovy, MSBuild, NAnt, Rake und viele weitere Buildsysteme.
  • Ansprechende Visualisierung von Statistiken, z.B. von JUnit- oder TestNG-Ergebnissen.
  • Umfangreiche Kommunikationsmittel wie E-Mail, RSS, IM-Integration oder Permalinks.
  • Fernsteuerbarkeit durch Remoting-Schnittstelle
  • Verteilte Builds über mehrere Rechner
  • Über 200 Plugins für die unterschiedlichsten Automatisierungsaufgaben: vom Checkout zum Deployment, von der Codemetrik bis zur Ansteuerung von sprechenden Hasen(!).

Im Vortrag werden wir - durchgehend unterstützt von Live-Demos - folgende Fragen behandeln:

  • Was bringt kontinuierliche Integration überhaupt?
  • Was macht Hudson so besonders?
  • Passt Hudson zu meiner Arbeitsgruppe/Firma?
  • An welchen Stellen wurde in den letzten Monaten am intensivsten weiterentwickelt?
  • Welche Features sind in naher Zukunft zu erwarten?

Und natürlich dürfen auch dieses Mal eXtreme-Feedback-Devices (XFDs) wieder nicht fehlen…

 

Dr. Simon Wiest Über den Referenten

Dr. Simon Wiest (http://www.simonwiest.de) ist Committer im Projekt Hudson. Seine Beiträge wurden mit einem Sun Microsystems Community Innovation Award ausgezeichnet. Zu Hudson spricht er regelmäßig bei Firmen, auf Fachkonferenzen und in Java User Groups.
Als Autor arbeitet er momentan am ersten deutschsprachigen Buch über Continuous Integration mit Schwerpunkt Hudson und an RockstarDemos (http://www.rockstardemos.de), einem Präsentationstraining für alle, die Software packender und professioneller demonstrieren möchten.
In seinem anderen Leben berät und leitet er als Freiberufler IT-Projekte im Enterprise-Java-Umfeld. Dies erklärt seine natürliche Schwäche für alles, was gut zu bedienen ist, robust funktioniert und das alltägliche Chaos in IT-Projekten ordnet - wie zum Beispiel Hudson.

 

Ort: Stuttgart-Degerloch, Alte Scheuer
Beginn: 18.30 Uhr

 

 
04.02.2010JUGS Talklet
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Überblick über die Roblet®-Technik  

Überblick über die Roblet®-Technik

Referent: Hagen Stanek, Geschäftsführer der genRob GmbH

 

Abstract

Verteilte Systeme sind Software-Systeme, deren Komponenten nicht in einem einzelnen Betriebssystems-Prozeß oder meist noch nicht einmal auf einem einzigen Rechner zu finden sind. Die einzelnen Komponenten eines verteilten Systems kommunizieren miteinander und können so gemeinsam ihre Arbeit verrichten.

Das Effizienzdreieck verteilter Systeme wird in allen Projektphasen - d.h. beim Entwurf, der Entwicklung, dem Test, der Inbetriebnahme, der Wartung, der Weiterentwicklung usw. - gebildet durch:

  1. Verteilungsfreiheit bei der Zuordnung von Funktionalität (Wo im Netzwerk läuft welcher Code bzw. läßt er sich einfach zuordnen?),
  2. Technikvereinheitlichung für die verteilte Anwendung (Geht es ohne Medienbrüche?) und
  3. Netzwerktransparenz inklusive Datensicherheit (Wieviel Arbeit nimmt eine Technik bei der Nutzung des Netzwerks ab und bleiben die Daten vertraulich?).

Die Roblet®-Technik setzt das Effizenzdreieck auf praktische Weise um. Dabei wird spezifische, verteilte Funktionalität durch das Versenden und Ausführen von parametrisierten Programmstücken, den Roblets®, erreicht. Die Technikvereinheitlichung wird durch den konsequenten Einsatz von Java™ umgesetzt. Die Bibliotheken der Roblet¨-Technik bringen die Netzwerktransparenz und behandeln sämtliche Aspekte der Kommunikation.

Ursprünglich aus der Robotik stammend ist die Roblet®-Technik heute auch in der Automatisierung und in Web-Anwendungen präsent – ihre Anwendbarkeit geht aber weit darüber hinaus. Als Netzwerk-Middleware kann sie in der Praxis quasi RMI ersetzen, ist aber wesentlich einfacher in der Handhabung. Die Roblet®-Technik läßt sich gut mit Techniken wie OSGi oder innerhalb bestehender Strukturen einsetzen.

Der Vortrag gibt einen Überblick über die Roblet®-Technik mit leicht verständlichen Anwendungsbeispielen. Die Beispiele kommen nicht nur aus der Robotik, sondern umfassen auch Hausautomatisierung, Dateisysteme, Datenbanken, Fenstersysteme und 3D-Grafik. Interessierte sind aufgefordert einen Laptop mit Java und WLAN mitzubringen, um selbst innerhalb weniger Minuten im Rahmen des Vortrages mit eigenen Roblets Hausautomatisierung auf entsprechend bereitgestellter Haustechnik zu betreiben.

Die Roblet®-Technik ist frei verfügbar und wird von http://roblet.org betreut. Hagen Stanek ist dort maßgeblich mit aktiv. Er ist darüber hinaus Geschäftsführer der genRob GmbH, welche im Bereich verteilter Systeme tätig ist.

 

Ort: Stuttgart-Degerloch, Alte Scheuer
Beginn: 18.30 Uhr

 

 
21.01.2010JUGS Talklet
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Effizientere Softwareentwicklung mit den Buildsystemen Maven und Gradle

Referenten: Stefan Scheidt, OPITZ CONSULTING / Hans Dockter, Gradle Inc.

Jedes Softwareprojekt beschäftigt sich früher oder später mit dem Dependencymanagement zwischen den eigenen Unterprojekten und Fremdbibliotheken. Nebenbei muss auch noch ein auslieferungsfähiger Softwarestand des Gesamtsystems ge"build"et werden. Der klassische Build-Ansatz mit Ant löst nur einen Teil der Aspekte eines vollwertigen Builds, so dass sehr schnell individuelle Skripte erforderlich werden. Die Buildsysteme Maven und Gradle bringen zum Teil vollkommen neue Konzepte mit ein, die viele offenen Aspekte in Ant abdecken und somit den Entwicklungsprozess insgesamt effizienter gestalten.

Programm:

 

Automatischer Build mit Maven

Stefan Scheidt, OPITZ CONSULTING
» Vortragsfolien (PDF)

Das Build-Tool Apache Maven hält zunehmend Einzug in Projekte. Es ist aber mehr als "nur" ein Build-Tool. Durch Dependecy Management und Unterstützung für Reporting ist es vielmehr ein Tool für technisches Projektmanagement.
Der Vortrag stellen Maven grundsätzlich vor und beleuchtet dann fortgeschrittene Themen: Aufbau unternehmenseigener Repositories und das Zusammenspiel mit Continuous Integration.

Dauer: 45 Min. inkl. Diskussion

Stefan Scheidt Stefan Scheidt ist Senior-Architekt im Bereich Application Engineering bei der OPITZ CONSULTING GmbH. Er beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit Architektur und Implementierung von Enterprise Applikationen auf Basis von Java. Seine Schwerpunkte sind die Java EE und das Spring Framework.
Er ist Beitragsautor für das Buch "Enterprise JavaBeans 3" von Martin Backschat und Bernd Rücker, Autor von Fachartikeln für OBJEKTspektrum, JavaSPEKTRUM und Javamagazin und Speaker auf OOP, JAX und W-JAX.
 

Gradle - A Better Way To Build

Hans Dockter, Gradle Inc.
» Vortragsfolien (PDF)

Gradle combines the flexibility of Ant with a build-by-convention approach a la Maven. But both implemented in a more powerful and less restrictive way. You will learn about Gradle's rich domain model which provides a true build language. Thus offering the abstractions missing with Ant without the restrictions and obstacles of a rigid framework. Gradle has a particular focus on enterprise builds. One aspect of this is are many optimization strategies for building fast and yet reliable. This talk will be mostly driven by examples. During those live sessions we will discuss major Gradle features, like:

  • Powerful support for multiproject builds.
  • Gradle's incremental build
  • Smart execution model (e.g. smart skipping and full access to the execution plan).
  • Dependency Management
  • A Rich API that allows you to interact with the tasks and to orchestrate them.
  • A Deep API that allows you to hook into and define custom rules for all aspects of the build.
  • Deep integration of existing Ant build scripts.
  • The Gradle UI

Der Vortrag wird auf deutsch gehalten.

Dauer: 45 Min. inkl. Diskussion

Hans Dockter Hans Dockter is the founder and project lead of Gradle and the CEO of Gradle Inc.. In the past he worked as a trainer for Skills Matter, a UK based training company. Hans taught Patterns, TDD and Domain Driven Design. In the past years he has worked as a Senior Developer for Krugle and Volkswagen. In the early days he was also a committer for the JBoss project and founded the JBoss-IDE.
 
Pause
 

Effizienz durch moderne Entwicklungsverfahren - Schneller und sicherer ans Ziel mit den richtigen Werkzeugen

Stefan Scheidt, OPITZ CONSULTING
» Vortragsfolien (PPTX)
» Source-Beispiele (ZIP)

Wenn Sie heute Geld für ein Entwicklungsprojekt in die Hand nehmen, erwarten Sie zu Recht ein Ergebnis, das Ihre speziellen Probleme löst und Sie damit wirtschaftlich weiterbringt. Wir setzen für Sie moderne Entwicklungsverfahren und Praktiken ein, um sicherzustellen, dass am Ende eine Software steht, die für Sie den Unterschied macht. Moderne Entwicklungswerkzeuge wie das Spring Framework liefern uns dafür die technische Grundlage.
Dieser Vortrag vermittelt einen Eindruck davon, wie diese Kombination dabei hilft, die best mögliche Software zu liefern:

  • Höchste Qualität und lange Lebensdauer durch automatisiertes Testen und testgetriebene Entwicklung
  • Effizienz durch Vermeidung nichtdifferenzierender Entwicklung
  • Flexibilität durch zukunftsfähige Softwarearchitektur

Dauer: 45 Min. inkl. Diskussion

 

Kurzvorstellung Spring Roo

Stefan Scheidt, OPITZ CONSULTING
» Linksammlung Spring Roo (PDF)

"Bonusmaterial": Kurzvorstellung Spring Roo

Keine PPTs, nur Life-Demo.

Dauer: 15 Min.

 

Ort: Stuttgart-Degerloch, Alte Scheuer
Beginn: 18.30 Uhr

 

 
20.01.2010JUGS Talklet
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Erstes Treffen der Androiden

Android ist das Handy-Betriebssystem von Google, in dem Java eine zentrale Rolle spielt. Android unsterstützt zwar nur einen Teil der Java APIs und verwendet einen eigenen Bytecode, aber vom Programmiermodell her ist Android ganz nah am Standard-Java. Zudem ist Android open-source. Grund genug auf das erste Treffen der Android-Interessierten hinzuweisen.

Es sind alle Interessierten willkommen, gerne könnt Ihr die Einladung auch weitergeben. Bitte aber über den Link oben anmelden, damit wir gegebenenfalls rechtzeitig räumlich umplanen könnten.

Wir wollen uns an diesem Abend gegenseitig vorstellen, über unsere Tätigkeiten/Erwartungen/Pläne rund um Android sprechen und einen Austausch über mögliche Themen für zukünftige Treffen haben.

Wenn Interesse besteht, könnte in der JUGS eine SIG Android entstehen, um die Thematik und der Erfahrungsaustausch regelmäßig zu vertiefen.

Google-Gruppe: http://groups.google.com/group/android-stuttgart

 

Ort: Stuttgart, "Mäxle"
Beginn: 19.00 Uhr